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NanoScout trifft den Nerv der Jungforscher

Der von Cool Silicon entwickelte NanoScout navigiert junge Technikinteressierte durch die Welt der Mikro- und Nanoelektronik. Die aktuelle erste Auflage wird ausgesprochen gut angenommen: 3.329 Exemplare des schülergerechten Wissenskompediums fanden bereits ihren Weg zu den Jungforschern.

Mit dem im Frühjahr 2013 fertiggestellten Handbuch richtet sich das Spitzencluster Cool Silicon an technikinteressierte junge Menschen. Die Mission: diese mit spannenden und anschaulichen Informationen für die IKT-Hochtechnologien zu begeistern und für das Cool Silicon-Forschungsthema der energieeffizienten IKT zu öffnen. Der NanoScout nimmt sie mit auf eine gleichermaßen informative und unterhaltsame Reise durch den Nanokosmos – und trifft damit den Nerv des Hightech-Nachwuchses.

Von den 5.000 gedruckten Exemplaren lieferte Cool Silicon bereits 3.329 NanoScouts aus. „Nachdem die gesamte erste Auflage bei uns angeliefert wurde, füllte der NanoScout die Geschäftsstelle bis unters Dach. Zum Glück konnten wir die Exemplare in unserem Keller stapeln“, sagt Thomas Reppe, administrativer Manager von Cool Silicon und Geschäftsführer der Silicon Saxony Management GmbH. „Lange blieben sie dort aber nicht liegen. Vor allem die anfangs 600 an Schulen in ganz Sachsen verschickten Pakete lösten eine enorme Nachfrage aus. Die Schulen forderten noch einmal insgesamt über tausend Exemplare an, um sie an Schüler zu verteilen und im Unterricht einzusetzen.“ Weitere tausend Stück seien an Unternehmen und Institutionen aus dem Cool Silicon-Verbund sowie interessierten Hochschulen und Privatpersonen gegangen.

„Dass der NanoScout vor allem an den Schulen so gut ankommt, zeigt, wie sehr sich Schüler auch für eher komplizierte technische Themen interessieren, wenn sie ansprechend aufbereitet sind. Es ist ein Gewinn, wenn die Mikroelektronik mit dem NanoScout Einzug in die Schulen und die Bildung junger Menschen hält – am Ende auch ein Gewinn auch für die IKT-Branche, die in Zukunft noch viel stärker als bislang auf technologiebegeisterte und bestens ausgebildete Spitzenfachkräfte angewiesen sein wird“, sagt Prof. Thomas Mikolajick, Cool Silicon-Koordinator und verantwortlich für das Bildungsprojekt CoolTeach, in dem neben anderen Bildungs- und Nachwuchsinitiativen auch der NanoScout entwickelt wurde. So informiert der NanoScout nicht nur über die Technologien selbst, er gibt auch einen detaillierten Überblick über die Berufsfelder und Berufschancen in der IKT-Branche, insbesondere im Cool Silicon-Verbund. Aus der Sicht von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ist der NanoScout damit ein gelungenes Instrument zur Nachwuchsgewinnung. Als ihr Cool Silicon-Clusterkoordinator Prof. Mikolajick den NanoScout beim gemeinsamen Besuch des Dresdner Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums im Sommer 2013 überreichte, sagte sie: „Um seine Innovationskraft zu erhalten, braucht Deutschland hochqualifizierte Fachkräfte – und der Schlüssel zu den klugen Köpfen von morgen ist Begeisterung. Deswegen freue ich mich über die Initiative, eine so wichtige Schlüsseltechnologie mit all ihren Facetten schülergerecht aufzubereiten“. So nimmt Cool Silicon die Jungforscher mit dem NanoScout am Ende vielleicht nicht nur auf eine informative Reise durch die Nanowelt mit, sondern führt sie sogar in eine berufliche Zukunft in der IKT-Branche.