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Cool Silicon Art Award 2013: Besucher haben Publikumsliebling gewählt

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft hat die Videoanimation „Grammar“ der diesjährigen Gewinnerin des Jurypreises des Cool Silicon Art Awards in den vergangenen Wochen ausgestellt. Damit bot sich der Öffentlichkeit auch nach dem Ende der Ausstellung zum Kunstpreis des Spitzenclusters Cool Silicon die Möglichkeit, das Werk zu sehen und sich auf die besondere Perspektive der ausgezeichneten Künstlerin auf die Cool Silicon-Vision von energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnologie einzulassen.

Publikumsfavorit: „WESTCOAST“ von Ulu Braun
Neben dem Gewinner des Jurypreises wurde in diesem Jahr erstmalig auch ein Publikumspreisträger gewählt: Von den zehn Finalisten des Cool Silicon Art Awards konnte das Video „WESTCOAST“ des deutschen Künstlers Ulu Braun die Besucher am meisten begeistern. An der Wahl beteiligt haben sich auch Anne Herden, Birgit Mühlhaus und Stephan Heide. Als Dankeschön lud der Cool Silicon-Clusterkoordinator Prof. Thomas Mikolajick sie in das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein und übergab ihnen dort im Namen der Cool Silicon-Partner Jahreskarten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Cluster-Koordinator Thomas Mikolajick zeigte sich begeistert von den Gesprächen mit den Ausstellungsbesuchern: „Wir sehen aus der Sicht der Technologieforscher auf die Kunstwerke. Die Besucher haben die Werke teilweise ganz anders interpretiert. Es ist spannend zu sehen, wie der Zusammenhang zu unserem Cool Silicon-Forschungsthema gesehen wird.“

„Ich besuche die OSTRALE jedes Jahr und bin eigentlich eher zufällig in die Ausstellung zum Cool Silicon Art Award geraten. Die gezeigten Werke waren jedoch künstlerisch so fesselnd, dass ich letztlich viel länger als gedacht dort geblieben bin“, berichtet Birgit Mühlhaus.

Anne Herden ergänzt: „Technologie als Leitfaden für einen Kunstpreis zu wählen, ist etwas Neues – obwohl jedes Kunstwerk auch für sich allein interessant war, konnte man das verbindende Element klar erkennen.“

„Ich selbst komme aus einem Technologiefach und fand es spannend zu sehen, wie Technologie und Kunst zusammenpassen“, sagt Stephan Heide abschließend.

Im Bild (v.l.n.r.): Die Gewinner Anne Herden, Birgit Mühlhaus, Stephan Heide und Cool Silicon-Clusterkoordinator Prof. Thomas Mikolajick.